Startseite | Impressum

Archiv

Kindergartenreise 2016

Am 7. Juli besammeln wir uns beim Bahnhof Rämismühle für unsere Kindergartenreise. Bei strahlendem Wetter fahren wir über Turbenthal und Bichelsee nach Eschlikon. Das letzte Stück bis zum Schlangenzoo legen wir zu Fuss zurück.

Als Schlangenforscher auf Crictors Spuren bestaunen wir dort ein Schlangenskelett, betasten Schlangenhäute und hören das Klappern einer lebenden Klapperschlange.

Wir sind mutig! Alle trauen sich, eine oder mehrere grössere und kleinere Würgeschlangen zu berühren und sich um den Hals legen zu lassen. Wir erleben eine Schlangenfütterung, beobachten, wie Schlänglein aus den Eiern schlüpfen und stellen uns am Schluss zu einem Gruppenbild mit einer Riesenschlange auf.

Nach diesen spannenden Erfahrungen brauchen wir nun dringend Bewegung und etwas in den Magen. Deshalb besteigen wir einen Hügel, bis wir zum am Waldrand gelegenen Picknickplatz gelangen. Wir braten unsere Wurst auf dem Feuer und geniessen anschliessend unseren Lunch. Danach erklimmen wir einen Steilhang, von welchem wir wunderbar hinunter rutschen können. Die schmalen Wege laden zum ausgiebigen Entdecken und Spielen ein.

Nach einem wunderschönen Tag mit vielen neuen Eindrücken kehren wir zu Fuss sowie mit Bus, Postauto und Bahn wieder nach Hause zurück.

4.Tag Projektwoche Primarschule Zell "ICH-DU-WIR"

21. April 2016


Kochen und Begegnungsfest


Am Donnerstag war der letzte Tag der Projektwoche „ICH-DU-WIR“ mit dem lang ersehnten Höhepunkt am Abend: dem Begegnungsfest. Seit Monaten lief die Planung und die Organisation: Köche rekrutieren, besuchen, informieren, Material organisieren, Helferlisten erstellen, Grosseinkauf tätigen, Bewilligungen einholen; und nicht zuletzt das gute Wetter bestellen.

Die Besammlung am Donnerstagmorgen fand draussen statt, und ehe man es sich versah, zogen die Kinder in Gruppen los zu ihren Kochstellen. Einige blieben mit ihren Lehrpersonen im Schulhaus und bastelten Dekorationen. Wunderschöne Blumen, farbige Tücher, Plakate in allen Sprachen, Fähnchen für auf die Tische- alle diese Sachen machten das Ambiente noch festlicher. Die Vorfreude stieg!

Die Kinder wurden verteilt auf 14 Kochstationen/in 14 Familien und in der Schulküche in Rikon: Ghackets und Hörnli (Schweiz), Momo (Tibet), Suppe mit Speckknödel (Österreich), Schamborakat (Hackfleischtaschen; Aramäer/Mesopotamien), Empanadas (Teigtaschen mit Mais-/Gemüsefüllung; Argentinien), Enchilladas (Poulet; mit roter oder grüner Sauce) und Horchata (Reisgetränk; Mexiko), Zigni , Fardoko mit Ingera (Eintopfgericht mit Fladenbrot; Eritrea), Gibanica (Blätterteig gefüllt mit Eier und Käse; Serbien), Flammkuchen süss oder mit Speck (Frankreich), Pizza, Spaghetti, Tiramisù (Italien), Lasagne (Süditalien), Kuba (Reisknödel mit Hackfleisch und Eier) und Doma (gefüllte Weinblätter mit Poulet und Peterli; Kurdistan), Gelbes Thaicurry (Thailand), Roll At (Frühlingsrollen) und Butter-Chickencurry (Sri Lanka) und Bohneneintopf mit Reis und Maracuja-Mousse (Brasilien). Die Kindergärten arrangierten ein reichhaltiges Desserbuffet und die Unterstufenklasse von P. Ott produzierten im Klassenzimmer Nidelzältli und gebrannte Mandeln als Mitgebsel, welche in kleine Säckli abgefüllt und herzig verziert wurden.
Bei einigen Familen waren die Grossmütter eifrig am Helfen und sassen mit den Kindern am Tisch, zeigten, wie man Teigblätter faltet, Gemüse rüstet, Essen anrichtet, etc. Sie verstanden sich, ohne dass sie die gleichen Sprachen redeten- eine gute und wertvolle Erfahrung! Oft war schon von weitem ein feiner Duft riechbar. Die Wohnungen waren daher leicht auffindbar für die Fotografin: dort, wo zig Kinderschuhe vor der Türe standen, dort wurde gerüstet, gekocht, probiert und geplaudert. Eine Gruppe war gerade im Kräutergarten. Gegen Mittag wurden die Mahlzeiten im Schulhaus angeliefert und in die Wärmeboxen gestellt.
Am Nachmittag trafen der Vorstand des Efo und einzelne Lehrerinnen wieder ein, um dem Fest den letzten Schliff zu geben. Bei schönstem Frühlingswetter wurde fertig dekoriert und schon bald trudelten gwundrige, kribbelige Kinder ein. Der Soundcheck fanden alle cool und I. Pozzy musste fast um das Mikrofon kämpfen. Wo stellt sie sich am besten hin für die Rede? Wo sollen die Kinder singen? Haben wir genug zu Essen? Ist der Wind nicht zu stark? Die Nervosität stieg! Nach und nach trafen auch die Standbetreiber ein und brachten farbenfrohe, festliche Sachen mit, um ihrem Herkunftsland entsprechend zu dekorieren. Es sah immer festlicher aus und der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Endlich war es 17 Uhr. I. Pozzy eröffnete das Fest mit ein paar Worten zur gelungenen Projektwoche, der Entstehung des Begegnungsfestes und einigen Worten des Dankes. Danach sangen die Schüler zusammen das Projektwochenlied „Mir sind e Schuel“ und anschliessend trugen die 6. Klässler ein französisches Lied vor, wofür sie tosenden Applaus ernteten! Um zu all den kulinarischen Köstlichkeiten zu kommen, musste zuerst an der Kasse "Zeller-Geld" umgetauscht werden, was zu sofort zu einem Grossansturm führte. Man konnte gar nicht alle Menus durchprobieren, so reichhaltig war das Angebot! Im Festzelt lief derweil eine Präsentation mit allen Fotos, welche während der Projektwoche gemacht wurden, und auf einem Tisch lagen die erstellten Steckbriefe der Schüler auf. So bekamen die Eltern einen guten Eindruck von der Projektwoche. In einer extra organisierten Fotobox konnte man sich fotografieren lassen und anschliessend aus dem Foto eine Collage gestalten. Diese bleiben nun im Schulhauseingang vor dem Mehrzweckraum als Erinnerung hängen. Der langen Schlange vor der Box nach, die den ganzen Abend anhielt, war das eine sehr beliebte Attraktion! Bei gemütlichem Zusammensein, Plaudern, Essen und Trinken verging die Zeit allzu schnell. Schon rückte der Uhrzeiger gegen 20 Uhr und man versammelte sich auf der grossen Wiese zum gemeinsamen Abschluss. Fast 50 Himmelslaternen stiegen gemeinsam in den Himmel auf und entlockten Rufe der Bewunderung und des Erstaunens. Es war ein ergreifender Moment und das „WIR“ war spürbar zu diesem Zeitpunkt!

Während die Schüler mit ihre Eltern müde, satt und glücklich nach Hause kehrten, blieben Lehrpersonen, Elternforum-Vorstand und einige freundliche freiwillige Helfer vor Ort zum Aufräumen. Zum Glück ging das wesentlich schneller als das Aufstellen am Mittwochabend, denn auch wir spürten die kurzen Nächte und das viele Umherrennen der letzten Tage.

Schon ist die Projektwoche 2016 mitsamt dem Begegnungsfest Vergangenheit und alle dürfen zufrieden und erfüllt von den vielen Eindrücken in die Frühlingsferien! Wir, der Vorstand des Efo Zell, möchten uns bei allen ganz herzlich bedanken, welche in einer Form zum Gelingen des Begegnungsfestes mitgeholfen haben! Wir schätzen den Einsatz und die Mithilfe sehr. Ohne diese Hilfe wäre es nicht möglich, ein Fest in diesem Rahmen zu Organisieren!

Berichte und Fotos: Sibylle Heldstab, Efo Zell

3.Tag Projektwoche Primarschule Zell "ICH-DU-WIR"

20.April 2016

„WIR“



Auf den dritten Tag freuten sich viele Kinder und auch die Lehrpersonen ganz besonders! Heute waren nämlich einige Eltern in der Schule, um aus ihren Kulturen und Herkunftsländern zu berichten. Sehr eindrücklich und bewundernswert, was da alles vorbereit, mitgebracht und vorgetragen wurde - ein grosses, herzliches Dankeschön!

Der Tag begann mit einer Überraschung: die 6. Klässler übten im Französisch ein Lied ein, welches sie selbst im Internet gesucht hatten und trugen es vor. Die Performance war super; es brauchte Mut, vor den Mitschülern solo zu singen! Das Lied „On écrit sur les murs le nom de ceux qu’on aime...“, begleitet durch I. Pozzy an der Gitarre, passte zum Thema „Ich-Du-Wir“ und man hörte den ganzen Morgen immer wieder jemanden fröhlich die Melodie summen.

Die Gruppen wurden gemischt, vom 1. Kindergärtner bis zum 6. Klässler. Mit den Begleit-Lehrpersonen durften sie von Land zu Land bzw. von Schulzimmer zu Schulzimmer wandern und hörten und sahen dort viel Spannendes über Kulturen und Bräuche ihrer Mitschüler. Holland, Deutschland, Portugal, Tibet, Italien, Eritrea, Spanien und Aramäa wurden präsentiert.
Gebannt hörten und schauten die Kinder den Referenten zu! Erstaunen erweckte, dass in Holland früher die Mädchen nur bis zur 6. Klasse den geregelten Schulunterricht besuchen durften. Danach wurden sie in Mädchenklassen ausschliesslich in hauswirtschaftlichen Fächern unterrichtet, weil sie als Frauen für den Haushalt und die Kinder zuständig waren. Arbeiten und Geld verdienen war klare Männersache! Ebenso ungläubig hörten die Kinder, dass es bis in die 70er-Jahre keine Teigwaren gab in Holland; Kartoffeln in allen Varianten hingegen standen täglich auf dem Tisch. Beim Vorstellen der Clox (das sind die Holz-Zoggeli, diese werden bei Regen und Sonne, Winter und Sommer getragen) strahlten alle: ein solches Paar steht nämlich im Eingang des alten Schulhauses und gehört Herrn Van Den Top.
In wunderschönen langen Gewändern erzählte eine Tibeterin mit ihrer Tochter von den Bräuchen und Spielen in Tibet. Das Steinspiel wurde anschliessend von den Kindern eifrig gespielt. Manchmal wurden im Tibet die Steine ersetzt durch Fruchtkerne, weil in den Bergen so viele Früchte wuchsen. Auch die Gebetsfahnen wurden erklärt und von den Kindern bestaunt- hängen doch in der Gemeinde Zell einige solche farbige Fähnchen in Gärten und der Natur.
Dasselbe Steinspiel wie die Tibeter spielen auch die Aramäer. Die Aramäer haben kein eigenes Land mehr, sie sind darum auf der ganzen Welt verstreut; v.a. in Deutschland, Schweden, Australien und in der Schweiz. Sie leben in ihren Grossfamilien, im Durchschnitt haben sie bis zu 10 Kinder pro Familie. Das Foto von einem idyllischen Dorf zeigte die Herkunft unserer aramäischen Familie; mit Mandel- und Feigenbäumen wie in Spanien.
Spanien ist ein lautes Land - das wurde oft betont und wird manch einer bestätigen können! Die pure Lebensfreude und Energie der Referentin war sehr gut spürbar! Als dann die Zeit für die Degustation der spanischen Spezialitäten kam, griffen die Kinder fröhlich zu; noch unreife Mandeln isst man wie ein Pfirsich. Den Gesichtern an erkannte man, dass nur wenige Kinder diese Frucht wirklich gemocht haben. Dafür fanden die reifen Mandeln, das Olivenbrot und die Torrons (eine Art Nougat) grossen Anklang. El Jamon, ein luftgetrockneter, sehr salziger Schinken, ist in vielen spanischen Küchen eingespannt zu finden; manche Kinder würden wohl erschrecken, wenn sie so ein Schweinebein in der Küche entdeckten. Fasziniert schauten die Schüler den Film der Flamenco-Tänzerinnen. In der Pause sah man dann unterschiedlich elegante Versuche, das Gesehene nachzutanzen. Die wunderschönen schwingenden Röcke und eleganten Spangenschuhe (mit Nägeln in den Sohlen damit es richtig laut klappert beim Steppen) sind wohl der Traum eines fast jeden Mädchens.
Die PowerPoint-Präsentation von Italien liess einen in die Ferne schweifen, das Dolce-Far-Niente und das feine Essen liess die Zuschauer träumen. Die wunderschönen Strände mit dem klaren blauen Meer erweckten bei vielen den Wunsch nach Ferien!
Wer weiss, dass Berliner ausgerechnet in Berlin einen anderen Namen haben? Überall, wo es welche zu kaufen gibt heissen sie Berliner, ausser in ihrer „Heimatstadt“ Berlin. Dort werden sie Pfannkuchen genannt! Deutschland ist auch für die Currywurst und reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Käse und Wurst bekannt. Eher seltsam empfinden sie dagegen unsere „Gipfeli“. Wie aus der Klasse zu vernehmen war, wird in Zell aber auch abwechslungsreich und ausgiebig gefrühstückt.
Mexiko ist bei uns u. a. hin und wieder in den Medien wegen dem Vulkan Popocatepetl. Erst gerade kürzlich spuckte er wieder Lava und Asche aus. Bei den Kindern aber bekannter sind die mittlerweile auch bei uns verbreiteten Pinjatas: das sind bunt gestaltete Figuren aus Papiermaché, die an Weihnachten und an Kindergeburtstagen gefüllt mit Süssigkeiten (traditionell mit Früchten) vom Geburtstagskind mit verbundenen Augen geschlagen werden bis sie kaputt gehen und die Süssigkeiten zu Boden fallen. Mexiko-Stadt ist riesig und ganz dicht verbaut! Viele Leute dort leiden an Lungenkrankheiten wegen den Abgasen. Dass nur an gewissen Tagen Auto gefahren werden darf, daran halte sich fast niemand. Noch mehr staunten die Kinder als der Referent erzählte, dass in der Schule täglich die Nationalhymne abgespielt werde und alle Kinder dann unverzüglich aufstehen und grüssen müssten.

Ein weiterer interessanter Morgen verging viel zu schnell. Mit ganz vielen Eindrücken kehrten die Schüler, aber auch die Lehrpersonen nach Hause zurück.

Abends, als das Schulhause leer und ruhig war, versammelten sich die Frauen (mit ihren Männern und anderen fleissigen Helfern) vom Efo, um die Marktstände und das Zelt für das grosse Begegnungsfest des folgenden Abends aufzustellen. Die Vorfreude ist gross!

2.Tag Projektwoche Primarschule Zell "ICH-DU-WIR"

Dienstag, 19. April 2016

„DU“ „WIR“



Der zweite Projektwochentag stand unter dem Motto „DU“. Nach dem Singen des Schulhausliedes, unterstützt von den Unterstufenkindern mit den „Muulörgeli“, der Begrüssung durch I. Pozzy und einer spannenden Geschichte verteilten sich die Kinder wieder klassenweise und um sich dem Thema zu widmen. Für viele war es schön, einmal mit der Parallelklasse zusammen sein zu können.
Bereits die Räupli diskutierten angeregt darüber, was eine Person ausmacht. Was sieht man direkt, was unterscheidet uns und was trägt man im Herzen und fällt somit nicht sofort auf (Hilfsbereitschaft, Grosszügigkeit, etc). In Zweiergruppen unterhielten sich die Sommervögel angeregt darüber, wer was gut kann, wie jemand ist, welche Vorlieben jemand hat, etc. Die Erstklässler besprachen nach einer durch den Lehrer vorgelesenen Geschichte, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein und wie es sich anfühlt, wenn jemand anders ist. Ein einziger Junge aus der Klasse mag zum Beispiel Fussball nicht. Plötzlich bemerkten die Kinder, dass es in der Parallelklasse auch Fussballmuffel gibt - so können sich diese Jungs in den Pausen fortan zusammen tun. In fast allen Gruppen wurden die Steckbriefe, welche zum Teil noch fertig gestellt werden mussten, vorgelesen oder vielmehr wurden Eigenschaften aufgezählt und die Schüler mussten verraten, wer das wohl sein könnte. Es war sehr spannend, wie nach dem Nennen der ersten Information fast jedes Kind in Frage kam und sich mit jeder weiteren Eigenschaft klarer heraus kristallisierte, welches Kind beschrieben wurde. Mit Eifer waren alle Kinder dabei und es war faszinierend, wie gut sie einander kennen!

Am Nachmittag trafen sich dann alle Kinder in den gewohnten Klassen mit ihren Lehrpersonen. Begeistert fassten sie die ersten eineinhalb Tage zusammen und durften von ihren Highlights (und da begann es schon: wer kennt die Definition von „Highlight“?) berichten. Fast einstimmig hörte man: die Theaterspiele! Auch das Erraten der Kinder anhand der Steckbriefe war sehr beliebt- ebenso das Gestalten des eigenen „ich’s“ mit Plastilin oder die Selbstportraits auf Packpapier malen und ausfüllen. Einige Klassen begannen mit der Dekoration für das Begegnungsfest: wunderschöne Plakate mit Begrüssungstexten wurden gemalt und gestaltet! Wie schreibt man „bündnerdütsch“? Wer kann die tibetische Schrift entziffern?
In einer Mittelstufenklasse gestalteten die Mädchen und Buben separat ein „Wir“ mit Steinen und Tüchern. Während bei den Mädchen ein Herz schön ordentlich auf ein farbiges Tuch gelegt wurde, bauten die Jungs ganz praktisch eine Feuerstelle- nach einigen anderen Versuchen. Schön war, wie sie ihre Kunstwerke zusammen gestaltet, miteinander geredet und sich abgesprochen haben.

Als um 15.10 Uhr die Schulschluss-Glocke läutete, erklang ein lautes „Oh schade, schon fertig Schule?!“
Die Tage vergehen viel zu schnell, weil sie so spannend sind!

1.Tag Projektwoche Primarschule Zell "ICH-DU-WIR"

Montag, 18. April 2016

„ICH“

Pünktlich um 8.30 Uhr versammelten sich alle Kinder vom 1. Kindergarten bis zur 6. Klasse im Mehrzweckraum zum gemeinsamen Start mit einem Lied („Mir sind e Schuel...“) und anschliessender Begrüssung durch die Schulleitung I. Pozzy. Danach zogen die 6. Klässler von V. Hautle die 120 Kinder mit einer spannenden Geschichte zum Thema „Wer bin ich?“ in ihren Bann.

Für den heutigen Tag zum Thema „ICH“ gingen die Schüler geordnet nach Klasse in je ein Klassenzimmer, wo eifrig diskutiert, gestaltet, gemalt, verglichen und sogar gezaubert wurde. Alle Kinder füllten einen Steckbrief aus, welcher am Begegnungsfest aufliegen wird. Es war interessant, wie sich die Kinder anhand Hobby, Lieblingsessen, Lieblingsmusik, Lieblingstier, Berufswunsch, etc erkennen. Bei den 5. Klässlern lasen A. Byron und Ch. Freihofer die Steckbriefe vor. Spätestens beim dritten Hinweis schnellten alle Arme in die Höhe und laute „ahaaaa“-Rufe erklangen. Es wurde ernsthaft verglichen, wer hat welche Hautfarbe, eine andere Haarfarbe, ja sogar die Augenformen sind unterschiedlich- es entstanden rege Gespräche und Diskussionen.
Während im Kindergarten sehr viele angehende LehrerInnen (Reit-, Sing-, Tanz- und SkilehrerIn) zu finden sind, wachsen in der 5.Klasse einige zukünftige Fussballstars heran.
Die 6. Klässler diskutierten mit Y.Sijaric über Sprachen. In welcher Sprache träumt ihr? Welche Sprache redet ihr am liebsten? Wie sprecht ihr zuhause? Türkisch, Tibetisch, Albanisch, Zürichdeutsch, Bündnerdialekt, Englisch, Indonesisch, Portugiesisch, Hochdeutsch- um nur die Muttersprachen der 6. Klässler zu nennen.
V. Hautle repetierte mit den 4.Klässlern die Startgeschichte vom Morgen; zusammen wurden alle Tiere aufgezählt, die darin vorgekommen sind, als das „ICH“ sich suchte. Danach durften die Kinder aus Plastilin das „ICH“ formen und eine Geschichte dazu erfinden. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und es entstanden die wildesten Theorien und lustigsten Geschichten. Kunterbunt standen die Objekte danach zur Schau und es war herzig, mit welcher Innbrunst die fast 11 Jährigen kneteten!
Die 2. und 3.KlässlerInnen malten sich selbst auf Packpapier mit Hilfe von M. Bay, P. Ott, V. Frefel und Praktikantinnen und füllten ihre „Ich’s“ mit Fotos, Worten und Zeichnungen, welche zu ihnen passen.
Die Kindergärtner und 1. Klässler füllten auf spielerische Art und Weise die Steckbriefe aus; bei C.Rüegg wurde sogar Lieblingstiere hervor gezaubert und ein Kindergärtner von S.Kessler sah sogar einen lebenden (aber nur kleinen) Dinosaurier durch Zell marschieren- behauptete er steif und fest. Immer wieder durften die Kleinen einer Geschichte zuhören oder sich mit Bewegungsspielen vertun- so waren sie dann auch konzentriert bei der Arbeit dazwischen!

Am Nachmittag trafen sich die 3. bis 6. Klässler zum Kinonachmittag. Was gibt es Gemütlicheres an einem so verregneten Nachmittag? Was für viele Kinder hier ganz unspektakulär ist, stellt für manche Kinder anderswo ein echtes Abenteuer dar: der Weg zur Schule! Wir begleiteten Jackson (11) aus Kenia, Zahira (12) aus Marokko, Samuel (13) aus Indien und Carlito (11) aus Argentinien auf ihren Schulwegen. Mit viel Eigensinn und noch mehr Einfallsreichtum legen die Kinder ihre Schulwege mit 4 bis 22km pro Weg zurück; dazu benötigen sie eine bis vier Stunden! Carlito reitet mit seinem Pferd durch steiniges Gebirge in Patagonien, Jackson muss in der kenianischen Savanne immer wieder mit Elefanten, Giraffen und anderen wilden Tieren rechnen, Samuel ist gelähmt und wird von seinen Brüdern mit einem rostigen, selbst gebauten und kaputten Rollstuhl am Golf von Bengalen eher in die Schule geschleppt als gefahren; und Zahira durchquert mit zwei Schulkolleginnen das Atlasgebirge. Sie bleibt als einziges der vier Kinder jeweils eine Woche im Internat. Täglich vier Stunden zu wandern, ist neben der Schule nicht gut möglich. Alle diese Kinder haben eines gemeinsam: ihr Schulweg ist sehr lang und voller Gefahren, doch ihre Lust am Leben und Lernen ist grösser. Sie wissen alle, welches Privileg ihre Ausbildung ist!
Es war beeindruckend, wie alle Kinder 75 Minuten lang ruhig gesessen sind und vom Film gefesselt wurden. Nach dem Film waren sich alle einig: wir haben es so gut in der Schweiz! Nie mehr werden sie schimpfen wegen dem Schulweg, Lernen, der Schule. - Da werden wir dann in ein paar Wochen noch einmal nachfragen.

Ein gelungener erster Tag ist zu Ende und die Kinder kehren mit vielen Eindrücken zufrieden nach Hause zurück!

Begegnungsfest

Liebe Eltern

Wie Sie bereits wissen, findet in der Primarschule Zell vom 18.- 22. April 2016 eine Projektwoche zum Thema „ICH / DU / WIR“ statt.

Der Höhepunkt dieser Woche soll das Begegnungsfest am Donnerstagabend sein. Diesen Anlass wollen wir gemeinsam feiern, im Mittelpunkt steht das „Miteinander“.
Wir werden Einblick bekommen in die vielen verschiedenen Kulturen und Küchen der Nationalitäten, denen die Kinder unserer Schule angehören. Dank der grossen Unterstützung vieler Eltern können Ihnen die Kinder an 18 Ständen kulinarische Köstlichkeiten aus 14 Ländern anbieten!

Dazu einige wichtige Informationen:

Eingeladen sind Eltern, Geschwister, Grosseltern und weitere Familienangehörige. Für unsere Planung ist eine Anmeldung mit dem Talon erforderlich.

Das Fest dauert von 17.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr und findet bei jeder Witterung draussen statt (bitte auf entsprechende Kleidung achten!).

Als Zahlungsmittel an den Ständen benötigen Sie unser „Zeller-Geld“. Wir bieten Ihnen beim Eingang ein Startpaket für Erwachsene à Fr. 7.- und für Kinder ab der Oberstufe à Fr. 3.50.- an, ein Nachbezug ist jederzeit möglich.

Bitte kommen Sie wenn möglich zu Fuss zum Fest! Die Parkplätze der Schule werden als Fest- Areal benötigt!



Wir freuen uns auf viele Gäste und ein fröhliches Miteinander.

Elternforum und Primarschule Zell

Bunte Ostereier

22.03.2016

Im Rahmen des BF Unterrichts zum Schwerpunkt „schenken-verschenken“, haben die Schülerinnen und Schüler den Kindergartenkindern ihre Zeit geschenkt. Unter fachkundiger Anleitung gestalteten die Jüngsten unserer Schule viele farbenfrohe Ostereier.
Bei diesem Anlass spürte man einmal mehr, wie wertvoll das altersdurchmischte Lernen ist. Alle waren engagiert und begeistert dabei!

Schneesportlager Elm 2016

Die Carfahrt nach Elm war schnell vorbei und schon bald sassen alle im Restaurant Ämpächli und assen Pommes, Chickennuggets und Broccoli. Das Gepäck lag bereits im Lagerhaus Kärpf und wir freuten uns alle bereits auf den ersten tollen Ski-und Snowboardnachmittag.
Wir teilten uns in Gruppen auf und fuhren so den ganzen Nachmittag bis wir gegen 16 Uhr ins Lagerhaus zurückkehrten. Ein feiner Z’vieri erwartete uns. Zu Ehren von Alinas Geburtstag gab es feinen Kuchen und viele leckere Früchte.
Danach räumten wir unser Gepäck in die Zimmer und richteten uns ein.

Die ganze Woche über wurden wir von unseren beiden Köchinnen Jasmina Sijaric und Ursula Huber verwöhnt. Die Woche ging so schnell vorbei. Wie im Fluge reihte sich Tag an Tag und die täglich tollen Abendprogramme gingen viel zu schnell vorbei.

Auch die Stunden auf den Skiern oder auf dem Brett gingen viel zu schnell vorbei.
Zenia, Gian, Marc, Jonas, Reto, Joshy und Frau Pozzy haben viele schöne Momente mit ihren Gruppen erlebt. Oft war es lustig, natürlich auch ebenso oft anstrengend. Aber es hat sich gelohnt.
Denn am Donnerstag gab es das ganze grosse Lagerskirennen. Dabei hat sich gar niemand verletzt, obwohl alle sehr schnell unterwegs waren. Alina Jauch war die ganz grosse Goldmedaillengewinnerin bei den Skirennfahrerinnen. Sie war sogar schneller unterwegs wie Gian. Die Differenz der beiden Läufe am besten einschätzen konnte Cyril Krummenacher und bei den Boardern dominierte Noé Ruch die Szene. So gab es je drei Medaillen zu gewinnen

Schlussendlich aber waren doch alle irgendwie Gewinner, weil alle das Beste gegeben haben und alle das Rennen beendet haben.
Am letzten Nachmittag durften wir in Wunschgruppen fahren. Das war ein toller Abschlussnachmittag.
Mit dem spannenden Schlussabendtoto ging ein lässiges Lager zu Ende.


Text: Alexandra, Frau Pozzy

Schulsilvester 2015

Zell, 3. Dezember 2015

Liebe Kinder, liebe Eltern

Der Schulsilvester findet dieses Jahr wiederum in zwei Teilen statt:
Am Donnerstagabend gestalten alle Klassen unserer Schule miteinander und füreinander ein hoffentlich schönes Abschlussfest.
Am Freitagmorgen sind wir traditionsgemäss in der Heimstätte Rämismühle zum Zmorge eingeladen.
Hier die Einzelheiten:

Donnerstag, 17.12.2015
Alle Kinder der 1. bis 6. Klasse treffen sich um 17.30 Uhr im Schulhaus zum Schlussfest. Mit spannenden Spielen, guter Musik, kleinen Vorführungen, coolen Drinks ............ geniessen wir den Abend.
Das Ende des Festes ist auf 20.00 Uhr angesetzt. Anschliessend gilt
es noch aufzuräumen. Um ca. 20.30 Uhr würden alle Kinder
nach Hause gehen.
Wir möchten alle Kinder und Eltern bitten, den Nachhauseweg zu organisieren, also wer mit wem, wohin? Es wäre nicht sinnvoll, wenn Kinder alleine nach Hause gehen müssten. Traditionsgemäss ist es auch unterhaltsam, wenn am Schulsilvesterabend Kinder bei anderen Kindern übernachten und am Morgen dann direkt zum Schulhaus kommen. Bitte organisiert auch dies, falls ihr das gerne machen möchtet.

Freitag, 18.12.2015
Alle Schulkinder treffen sich um 6.15 Uhr beim Feuer auf dem Schulhausplatz. Wir werden anschliessend zur Heimstätte Rämismühle wandern, wo wir einen feinen Zmorge geniessen dürfen. Erfahrungsgemäss werden wir dort um etwa 07.45 Uhr fertig sein.
Die Kinder dürfen dann direkt nach Hause gehen, da das Aufräumen ja schon am Donnerstag auf dem Programm steht.

Wir wünschen allen Kindern und Eltern eine schöne Weihnachtszeit.

Lehrerinnen und Lehrer Schulhaus Zell

Räbeliechtliumzug vom 06.11.2015 in Zell

Unsere Kindergartenkinder und Unterstufenschüler nahmen letzten Freitagabend voller Freude mit dem diesjährigen Räbeliechtliumzug an einem Anlass mit einer langen Tradition teil – die aber schwer zurückzuverfolgen ist.
Ab den 1920er-Jahren wurden in ländlichen Gebieten des Zürcher Oberlands Lichterumzüge beobachtet. Die Tradition hängt mit dem Ende der Erntezeit zusammen. Die Rebe ist eines der zuletzt geernteten Feldfrüchte und war im Mittelalter zudem ein Grundnahrungsmittel. Heute kennt man Räbeliechtliumzüge vor allem in den Kantonen Zürich, Aargau, Basel, Solothurn und Bern. Das bedeutsamste Fest mit Räbenlichtern ist die seit 1908 durchgeführte «Räbechilbi Richterswil».
Ähnliche Traditionen sind die im deutschsprachigen Raum verbreiteten Lichterumzüge zum Anlass des Sankt-Martins-Tags, die im thurgauischen Weinfelden zelebrierte Bochselnacht bei der Kinder mit verzierten Runkelrüben durchs Dorf ziehen, sowie das vor allem in Deutschland verbreitete Rübengeistern. Letzteres weist mit seinen grimmig verzierten Rüben auf eine Verwandtschaft jener Tradition zu Halloween hin.

Die Zeller Kinder übten für den Umzug im Voraus passende Lieder und schnitzten ihre eigene Räbe in der Schule oder im Kindergarten. Für unsere Schulkinder war nicht nur der Umzug ein grosses Ereignis. Sie hatten auch grossen Spass daran, ihre Räbeliechtli herzustellen. Mit viel Ausdauer und Geduld wurden die traditionellen und zum Teil auch ausgefallenen Verzierungen aufs Räbeliechtli geschnitzt. Grosse Unterstützung bekamen sie von den Mittelstufenschülern, welche zwar nicht am Umzug teilnahmen, jedoch mit viel Eifer beim Räben schnitzen mithalfen.
Als dann am Freitagabend plötzlich das Licht der Strassenlaternen erlosch, herrschte keine Angst unter den anwesenden Kindern, sondern nur Vorfreude und der Zeller Räbelichtli- Umzug konnte in fröhlicher Stimmung beginnen. Eltern, Grosseltern, Geschwister, Freunde und Anwohner erfreuten sich an diesem stimmungsvollen Freitagabend entlang der Strecke an den fröhlichen Kindern, den Klängen der vorgetragenen Lieder und bewunderten die Schnitzarbeiten an den Räbeliechtli. Unterwegs wurde bei wunderschönem Kerzenlicht am Dorfbrunnen beim alten Dorfplatz und im Müliwiesquartier je mit einer Gesangseinlage und unter stimmungsvollem Licht durch viele Kerzchen innegehalten. Wieder zurück beim Schulhaus wurde der Abend mit weiteren heiteren Liedern ums kunstvoll dekorierte Feuer ausgeläutet, wo als besonderes Highlight die Unterstufenschüler mit ihren Mundharmonikas unter instrumentaler Begleitung der Lehrer brillierten.

Dank den wunderschönen selbst geschnitzten Räben der Kinder des Schulhauses Zell, ihren stimmungsvollen Liedern und ihrer lebendigen Teilnahme und mit tatkräftiger Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer wurde der Zeller Umzug wieder ein grosser Erfolg.

Das Elternforum (EFO) Zell findet es schön, dass sich die Lehrerschaft auch in geschäftigen Tagen Zeit nimmt, mit den Kinder die Räben zu schnitzen, die vielen Lieder einzustudieren und freut sich darauf, diese Tradition weiter erleben zu dürfen.

Die Lehrerschaft und das EFO Zell bedanken sich bei allen Kindern, den fleissigen Helfern und den vielen Zuschauern für diesen gelungenen Abend.

Schulpost

Schlusstag 2015

Bei Temperatur- Höchstwerten und mit vielen Zwischen- Abkühlungen entlang der OL- Strecke konnte am 02. Juli der Schlusstag 2015 der Schule Zell durchgeführt werden. 140 Schülern und Schülerinnen - vom Kindergarten bis zur 6. Klasse - wurde ein reichhaltiges Programm geboten.
Während des Vormittags absolvierten 12 klassenübergreifende Gruppen - bestehend aus ca. 11 bis 12 SchülerInnen vom Kindergarten bis 6. Klasse - verschiedene Posten.

Beim „Basketball- Posten“ galt es Bälle und Ringe in verschiedensten Variationen in grosse, kleine und teilweise auch unförmige Gefässe zu werfen, wobei die Anzahl Treffer gezählt wurde. Es gab am Ende weder Gross noch Klein, der nicht an dem einen oder anderen Stafetten- Punkt erfolgreich punktete.

Beim „Bobbycar- und Traktor- Renn- Posten“ durfte sich jeder wieder in seine Kleinkind- Zeit zurück versetzen. Viel Spass machte das Rennen um Hütchen herum: diese standen teilweise dicht beieinander, so das geschickte Fahrmanöver gefragt waren. Jeder Teilnehmer durfte seinen fahrbaren Untersatz selbst wählen. Es stellte sich heraus, dass je mehr benutzte Traktoren sich die Gesamtzeiten der Gruppe verlängerten. Strategie war demnach eine der Herausforderungen dieses Postens.

Der „Ballonskulptur- Posten“ wiederum testete die Fantasie von Klein und Gross: Aus Schlangenballons wurden Landschaften oder Skulpturen erstellt. Allerlei lustige und interessante Ideen wurden an diesem Posten umgesetzt.

Beim „Wasserduell- Posten“ konnte jedermann/frau seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen: Mit Wasserpistolen wurden Kerzli auf einem sich im Mund des Gegners befindenden Löffel ausgeblasen. Dieser Posten war nicht nur sehr amüsant für alle Teilnehmer; er brachte auch die eine oder andere angenehme Abkühlung bei den herrschen extremen Temperaturen mit sich.

Beim „Papierflieger- Posten“ wurde Ideenreichtum grossgeschrieben. Es wurden viele verschiedenen Typen Flieger gebastelt. Am Ende musste durch die gruppe ein Flieger ausgewählt werden, von welchem sie dachten er sei der am besten fliegende. Mit diesem einen Flieger ging dann nach dem Mittagessen jede Gruppe auf dem Schulhausplatz ins grosse Rennen. Jede Fluglänge wurde ermittelt und die beiden am besten fliegenden wurden später prämiert.

Beim „Windspiel- Posten“ schlussendlich, stellten die Kinder ihre künstlerische Ader unter Beweis. Aus allerlei Schwemmholz und Kugeln entstanden wunderschöne Windspiele zum Aufhängen. Alle 6. Klässler, welche nach den Sommerferien in die Oberstufe übertreten, erhielten je ein solches, mit dem jeweiligen Namen versehenes, Windspiel als Abschiedsgeschenk.

Diverse Lehrpersonen werden auf Ende Schuljahr das Schulhaus Zell verlassen und erhielten auch jeweils ein Windspiel als Abschiedsgeschenk von ihren Schülern. Es sind dies Martin Krummenacher als Schulleiter (er ist weiterhin Schulleiter der Sekundarschule, überlässt aber die Primarschule Zell einer neuen Schulleiterin); Martin Hefti (er wird pensioniert); Marion Bay (er wird pensioniert, bleibt der Schule Zell aber in einem verringerten Pensum weiterhin erhalten) und Ian Weisshaupt (er wird mit seiner Kindergartenklasse nach Rikon umziehen).

Das abwechslungsreiche Programm endete im Schulhaus, wo das Mittagessen klassenweise in den Klassenräumen oder draussen im Schatten eingenommen wurde. So konnten sich alle wieder ein wenig von den heissen Sonnenstrahlen abkühlen. Die Lehrerschaft organisierte ein Feuer auf dem Schulhausplatz, wo der Eine oder Andere seine mitgenommene Wurst grillieren konnte.

Nach dem Papier- Flieger - Wettkampf trafen sich alle Kinder und Helfer wieder im Gemeinschaftsraum, wo die Rangverkündigung stattfand.
An den vormittags absolvierten Posten wurden nebenbei noch Lösungsbuchstaben "erarbeitet". Aus diesen galt es ein Lösungswort zu bilden. Alle 12 Gruppen fanden heraus, dass es sich bei dem gesuchten Lösungswort um „Zeller Chilbi“ handelte und konnten so am Ende des Programms einen Preis entgegen nehmen.
Danach bedankte sich der Schulleiter Martin Krummenacher in seiner kurzen Rede bei allen Schülern/innen und Helfern herzlichst.
Den krönenden Abschluss des Schlusstages bildete der stürmische Applaus, der die 6. Klässlern von all ihren Schulkollegen erhalten haben.
Jeder durfte mit „seinem“ durch die Mitschüler gebauten Windspiel posieren. In den nächsten Tagen dürfen die angehenden Oberstufenschüler dieses Ereignis auch in Form eines schönen Gruppenfotos in Empfang nehmen.
Für jeden Geschmack war wohl etwas dabei. „Cool, lässig“ waren Worte, welche man unter den Teilnehmern an diesem Tag häufig hören durfte. Zudem war oft Stolz spürbar, wenn die Gruppen die über ganz Zell verteilen Posten gefunden hatten. Auch die Helfer waren begeistert vom gelungenen Anlass, an welchem in bester Stimmung mitgewirkt wurde.

Der Vorstand des Elternforums bedankt sich herzlichst bei allen Lehrpersonen für die super Zusammenarbeit, Mithilfe und Informationsinputs. Ganz fest bedanken wollen wir uns auch bei alle den hilfsbereiten Eltern, welche einzelne Posten organisierten, sie betreuten und uns mit super leckeren Kuchen bedienten. Schlussendlich wollen wir uns aber auch sehr stolz und dankbar „unseren“ Schulkindern gegenüber äussern, welche bei extremsten Aussentemperaturen den gesamten Tag hindurch mit super Stimmung und Einsatz mitmachten. So macht es für uns alle extrem Spass, einen Schlusstag zusammen zu erleben.

Kinderflohmarkt

Kürzlich fand bei kühlerem Wetter, dafür unter mehr Andrang, der jährliche heissersehnte bunte Kinderflohmarkt im Schulhausareal in Zell statt.
In Gedanken daran, wie man am optimalsten einen eigenen „Marktstand“ betreiben könnte, wurden viele Kinderzimmer durchstöbert und einiges unter seinen Spielsachen gefunden, von dem man sich trennen und am Flohmarkt verkaufen wollte. Die kleinen Handelsleute machten sich Gedanken über Preise, schrieben die Ware mit Preisen an und präsentierten sie auf bunten Decken auf dem Boden.
Verkauft wurden an den Ständen Spielsachen, Legos, CDs, DVDs, Bücher, elektronische Artikel und noch vieles mehr. Ihr Handelsgeschick haben die 1. bis 6. Klässler mit kaufen, handeln, tauschen, feilschen, usw. unter Beweis gestellt. Und auch das eine oder andere Kindergartenkind durfte seinem grösseren Geschwister mit Freude helfen, seine Spielsachen unter die Leute zu bringen.
Daneben fanden die fröhlichen Kinder genügend Zeit zu spielen und sich munter zu unterhalten.
Für das leibliche Wohl sorgte das Elternforum Zell mit einem Stand, an dem schmackhafte Kuchen und Getränke angeboten wurden.
Der Vorstand des Elternforums Zell bedankt sich bei allen jungen Kaufleuten für die tolle Stimmung und bei ihren Eltern für die köstlichen Kuchen und freut sich, diesen Anlass in einem Jahr wieder durchführen zu dürfen.

Schuljahr 2014/15

Einweihung Baumhaus

29. Juni 2015
Pausenplatz Schulhaus Zell

Ein lange gehegtes Projekt hat endlich Gestalt angenommen. Nachdem V.Hautle und K. Luginbühl den Auftrag erhielten, ein Spielprojekt für die Aussenanlage zu erarbeiten, war schnell für beide klar: Ein Baumhaus muss es sein! V. Hautle hat mit dem Schreiner B. Lüscher Kontakt aufgenommen und das Projekt kam zum Laufen.
Mit viel Herzblut baute Bruno Lüscher in den vergangenen Wochen mit Hilfe von Schülerinnen und Schülern ein wunderbares Baumhaus für Jung und Alt.

Die Jugendlichen der Klasse von Frau Hautle gestalteten ein kleines, feines Einweihungsfestchen. Alle Klassen der Schule Zell wurden dazu herzlich eingeladen.
Die 4.-6. KlässlerInnen trugen selbstkomponierte Musikstücke vor, spielten kurze Sketche und widmeten Herrn Lüscher einen selbstgedichteten „Dankes-Rap.“
Aus der letzten Strophe:“ Jetzt haben wir ein super Klettergestell, herzliche Grüsse von der Schule Zell“.
Mit einem, von einer Schülerin, selbstgebackenen Kuchen und einem riesigen Applaus aller Kinder wurde Herr Lüscher nochmals gedankt. Auch ihm habe diese Arbeit grossen Spass gemacht und die Zusammenarbeit mit den helfenden Buben und Mädchen habe super geklappt, sagte ein sichtlich gerührter Bruno Lüscher.
Ein grosses Dankeschön an die Schülerinnen und Schüler und an Frau Hautle.
Sie hat mit Ihrem Engagement vielen Kindern einen grossen Wunsch erfüllt.


Fotos & Text S. Kessler

Unterstufenschulreise ins Hutzikertobel

Kletterwand

In der Woche vom 13. - 17. April hatten wir die Kletterwand bei uns in der Turnhalle.
Die Kinder vom grossen Kindergarten bis zur 6. Klasse hatten grossen Spass daran und waren mit Eifer dabei!

Vielen Dank an die fleissigen Helfer und an Franziska, welche die Kinder an der Kletterwand so toll betreute!

Schulsilvester 2014

Einige Impressionen vom "bunten Abend".

Schlusstag 2014